Hier geht es zur DMK-Startseite

A

A

A

Schädlinge im Mais - Westlicher Maiswurzelbohrer

Interaktive Karte zum Auftreten des Westlichen Maiswurzelbohrers in Deutschland
Die folgende Karte bietet die Möglichkeit die Befallsentwicklung auf Gemeindeebene ab dem Jahr 2008 zu verfolgen. Die Befallsgebiete werden je nach Befallsstärke farblich unterschiedlich dargestellt. Ab dem Jahr 2014 liegen leider nur die Zahlen aus Baden-Württemberg für die einzelnen Gemeinden vor. In Bayern werden die Fangzahlen nicht mehr auf Gemeindeebene veröffentlicht.
Jahr:

Biologie des Westlichen Maiswurzelbohrers (Diabrotica virgifera virgifera)

Auftreten:
Einschleppung auf den Balkan Anfang der 90er Jahre, weitere Verbreitung hat statt gefunden, Fundorte bisher: Italien, Österreich, Frankreich, Schweiz. 30- 40 km Flugstrecke pro Jahr möglich

USA: Schäden von 1.000.000.000 US-$
Deutschland: erwartet bis zu 25.000.000 €

 

Biologie: Eiablage im Herbst (August) in die oberen 15 cm des Bodens, 500-1.000 Eier/Käfer, Überwinterung nur der Eier in 10 bis 20 cm Bodentiefe, Schlupf von ende Mai bis Ende Juni, Käfer ist ca. 6 mm groß, gelbe Grundfarbe mit schwarzem Kopf; Wiebchen haben drei schwarze Streifen auf den Flügeldecken.

 

Schadbild: Junge Larven fressen an Fein- und Hauptwurzeln, diese sterben ab. Befallene Pflanzen lassen sich leicht aus der Erde ziehen. Ältere Larven fressen im Wurzelherz und weiter in Pflanze. Reifungsfrass und dann Verpuppung im Boden. Geschlüpfte Käfer fressen an Blättern, Narbenfäden, milchreifen Körnern. Flug der Käfer Juli bis Oktober.

 

Bekämpfung: Vermeidung von Monokultur – Nahrungsgrundlage entziehen! Keine Verschleppung von Larven und Puppen mit Maschinen. Sorten mit kräftigen, regenerationsfreudigen Wurzeln wählen – (wenig Erfahrungswerte), Insektizide

Schadschwelle USA: weniger als 1 Käfer pro Pflanze
In EU: Bei Befall: Befallszone 1 km und Sicherheitszone 5 km mit scharfen Auflagen

 

 

 

Abbildung: Der Lebenszyklus des Maiswurzelbohrers

(Quelle: S. Wagner, Dr. M. Zellner, LfL Bayern)

 

 

Endgültige Fundliste zum Westlichen Maiswurzelbohrer für das Jahr 2013 (Stand 05.11.2013)

 

 

Im folgenden bieten wir Ihnen Karten zur Befallsentwicklung bis 2011 in den betroffenen Bundesländern zum Download an.

 

Ausbreitung von Diabrotica in Baden-Württemberg 2007-2011 

 

Ausbreitung von Diabrotica in Bayern 2007-2011

 

Ausbreitung von Diabrotica in Hessen und Rheinland-Pfalz 2011 

 

 

 

 

Sie befinden sich hier: Produktion Pflanzengesundheit Schädlinge/KrankheitenWestlicher Maiswurzelbohrer