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Pflanzengesundheit

Mais zählt zu den pflanzenschutzextensiven Kulturen!

 

Nach Untersuchungen der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft ist der Mais von zehn geprüften Ackerfrüchten die Kultur mit der geringsten Behandlungshäufigkeit (1,5), während diese bei Raps bei 6,1, bei Zuckerrüben bei 5,0 und bei Kartoffeln bei 9,0 liegt. Ein Fungizideinsatz findet im Mais nur in Ausnahmefällen statt, der Anteil der insektiziden Maßnahmen an der berechneten Behandlungshäufigkeit beträgt lediglich 0,03. Auch in den Schwerpunktregionen des Maisanbaues mit hohem Anteil in der Fruchtfolge bleibt der pflanzenschutzspezifische Vorteil dieser Kultur erhalten.

 

Die direkten Pflanzenschutzmaßnahmen beschränken sich somit im wesentlichen auf die Unkrautbekämpfung und in einigen Regionen Deutschlands, vorwiegend dem Oberrheingraben, auf die Bekämpfung des Maiszünslers (Ostrinia nubilalis) und des Westlichen Maiswurzelbohrers (Diabrotica virgifera virgifera).

 

Die indirekten Maßnahmen beschränken sich auf pflanzenbaulich vorbeugende Tätigkeiten.

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