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Ökologischer Maisanbau

Der Markt für Öko-Produkte hat in den letzten Jahren europaweit eine erhebliche Ausweitung erfahren und sich aus einer Nische zu einem Marktsegment im Lebensmittelhandel entwickelt. Die ökologisch bewirtschaftete Fläche in der EU hat sich seit 1990 etwa versiebenfacht, dennoch werden weniger als zwei Prozent der Fläche nach den Kriterien des Ökolandbaues bewirtschaftet. 2014 betrug der Anteil der in Deutschland von Öko-Landwirten bewirtschafteten Betriebe 8,2 %, die landwirtschaftlichen Nutzflächen 6,3 %. Gegenüber dem Vorjahr gibt es damit keinen zuwachs in diesem Bereich. Eine besondere Förderung erfährt der Öko-Landbau durch die EU-Verordnung Nr. 834/2007.

 

Das Marktvolumen von Ökoprodukten wird von Markt-Experten derzeit auf ca. 7,9 Mrd. Euro in Deutschland geschätzt, ein Volumen von 15 Mrd. Euro (entsprechend ca. 12 % Marktanteil) wird für realisierbar gehalten. Ob dieses gewaltige Wachstum in den nächsten 5 Jahren erreicht werden kann, wird von einer Veränderung des Verbraucherverhaltens weitgehend bestimmt und ist damit sehr schwer zu prognostizieren.

 

Mais ist eine Futterpflanze mit hoher Energiekonzentration in der Gesamtpflanze und besonders in den Körnern. Daraus resultiert seine universelle Einsatzfähigkeit in entsprechend aufbereiteter Form in der Rindvieh-, Schweine- und Geflügelhaltung. Viele Öko-Betriebe haben den Maisanbau bereits in die praktische Futterproduktion integriert, viele haben aber auch erhebliche Probleme hinsichtlich der Anbausicherheit im Öko-Landbau, da auf Herbizide und mineralische N-Düngemittel verzichtet werden muss. Gefragt sind produktionstechnische Strategien und Praxisempfehlungen für den erfolgreichen Anbau von Öko-Mais.

 

 

Eine Übersicht, des von den Züchtungsunternehmen angebotenen Saatgutes von Maissorten aus ökologischer Vermehrung zur Aussaat 2017 erhalten Sie HIER.

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