Bedeutung des Maisanbaues weltweit
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Die Maisernte liefert in manchen Regionen nach wie vor die wichtigsten Grundnahrungsmittel für die Bevölkerung, in vielen anderen Regionen bildet sie das Rückgrat für die Fütterung der Nutztiere. Eine steigende Weltbevölkerung und der zunehmende Verzehr von veredelten Produkten wird zukünftig zu einem noch ungleich höheren Bedarf an pflanzlichen Erzeugnissen führen.
Schätzungen zufolge können nur 12 % dieses Bedarfes aus der Ausweitung der Anbauflächen gedeckt werden. Mehr als 80 % werden aus der Intensivierung des Anbaus stammen. Weizen, Reis und Mais liefern rund 86 % der Weltgetreideproduktion und weit über die Hälfte der Nahrungsenergie.
Dabei nimmt Mais eine herausragende Stellung ein: Obwohl Mais (zur Körnernutzung) in der Anbaustatistik 2010 mit einer Fläche von knapp 160 Mio. ha hinter Weizen (221 Mio. ha) und und nur knapp vor Reis (158 Mio. ha) liegt, führt Körnermais die Erntestatistik mit 814 Mio. t deutlich vor Weizen (647 Mio. t) und Reis (451 Mio. t) an. Diese Zahlen bestätigen eindrucksvoll die hohe Flächenproduktivität der Kulturpflanze Mais.

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