Bestandesdichte im Mais zeitnah kontrollieren

Aussaat/Anbau/Ernte

Bonn (DMK) – Die Bestandesdichte ist ein entscheidender Faktor für die Pflanzenentwicklung, die Kolbenausbildung und letztlich den Ertrag im Maisanbau. Mit Blick auf die aktuelle Aussaat betont das Deutsche Maiskomitee e. V. (DMK) die Notwendigkeit einer präzisen Kontrolle im Feld, sobald die jungen Pflanzen aufgelaufen sind. 

Digitaler Rechner unterstützt die Ertragssicherung

Um landwirtschaftliche Betriebe hierbei zu unterstützen, bietet das DMK auf seiner Website einen digitalen Bestandesdichtenrechner an. Hierzu wird die Anzahl der Pflanzen auf einer Strecke von fünf Metern in zehn zufällig gewählten Reihen gezählt. Aus diesen Daten ermittelt der Rechner direkt die durchschnittliche Pflanzenzahl je Quadratmeter. 

Abhängig von der Wüchsigkeit der Maispflanzen sowie der Wasserverfügbarkeit empfiehlt das DMK eine Bestandesdichte von sieben bis neun Pflanzen/m². Insbesondere Fehlstellen im Bestand können die Entwicklung von Beikräutern fördern, daher ist eine entsprechende engmaschige Kontrolle zu empfehlen. Zusätzlich sollte bei fehlenden Pflanzen analysiert werden, aus welchen Gründen die Pflanzenzahl niedriger als geplant ausgefallen ist. Bei einer zu hohen Bestandesdichte ist es ratsam, die Düngung und wenn möglich die Bewässerung anzupassen. 

Der Bestandesdichtenrechner ist auf der DMK-Webseite unter https://www.maiskomitee.de/zahlen-fakten/berechnungs-tools/bestandesdichterechner abrufbar.

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