Anbaufläche für Ökomais schrumpft

Aussaat/Anbau/Ernte

Bonn (DMK) – Die Anbauzahlen für Mais im ökologischen Anbau wurden in den vergangenen Jahren durch das Deutsche Maiskomitee e.V. (DMK) geschätzt, da keine jährliche Berichterstattung durch das Statistische Bundesamt erfolgte. Mit der Änderung des Agrarstatistikgesetzes werden diese Zahlen, seit dem Berichtsjahr 2025, jährlich veröffentlicht. Dabei wird zwischen Körner- und Silomais unterschieden. 

Die Anbaufläche für Mais im ökologischen Landbau wird im Jahr 2026 voraussichtlich bei 58.218 ha liegen und damit 5,5 % niedriger als noch ein Jahr zuvor. Uneinheitlich zeigen sich dagegen die Entwicklungen bei Silo- und Körnermais. Die Anbaufläche für Silomais wird in diesem Jahr mit einem Minus von 13,5 % auf 33.6585 ha geschätzt. Bei Körnermais dagegen rechnen die Statistiker mit einem Plus von 8,2 % auf 24.560 ha. Betrachtet man die ökologisch bewirtschaftete Ackerfläche insgesamt, entfallen auf den Anbau von Körnermais 2,8 % und auf Silomais 3,9 %. Für Mais gesamt ergibt sich damit ein Anteil von 6,7 % an der in Deutschland ökologisch genutzten Ackerfläche. 

Von dem insgesamt in Deutschland angebauten Mais, also ökologisch plus konventionell, entfallen rund 2,4 % auf ökologischen Anbau. Innerhalb der Nutzungsrichtungen beträgt der Anteil von Öko-Silomais 1,7 % und der von Öko-Körnermais rund 4,8 %.

Unter www.sortenspiegel.de können interessierte unter dem Punkt „Erweiterte Suche“ gezielt Saatgut finden, welches zur Aussaat 2027 für den ökologischen Maisanbau zur Verfügung stehen wird.

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