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Unkräuter und Ungräser im Mais

Exemplarisch wird hier die Hühnerhirse (Echinochloa crus-galli) beschrieben.

 

Beschreibung: einjährig; Halm ist aufrecht oder knickig, meist reich verzweigt, Wuchshöhe bis 1,5 m; Fruchtstand sind Scheinähren, rispen- oder traubenförmig angeordnet; Keimzeit: Vorsommer.

 

Keimblätter: breit-lanzettlich, kräftig.

 

Laubblätter: grün-graugrün; oft it rötlich überlaufenem Mittelnerv; Blattspreite am Blattgrund spärlich behaart; kein Blatthäutchen; Blattspreite kahl; Blattscheide an den Halmknoten behaart.

 

Bedeutung: starkes Bestockungsvermögen, angepasst an hohe Stickstoffdüngung im Mais; schon wenige Pflanzen wirken sich negativ auf den Ertrag aus;zeitlich versetztes Auflaufen bis in den August.

 

Bekämpfung: Das versetzte Auflaufen führt dazu, dass die spät auflaufenden Pflanzen von den meisten Herbiziden nur unzureichend erfasst werden können.

 

 

 

Oftmals ist es schwierig, die verschiedenen Hirsearten zu unterscheiden, was aber für einen erfolgreichen Pflanzenschutz von Bedeutung ist. Untenstehend finden Sie einige Bilder mit den wesentlichen Unterscheidungsmerkmalen wichtiger Hirsearten, zur Verfügung gestellt von Dr. Josef Kuhlmann, Landwirtschaftskammer Niedersachsen (Zeitschrift mais 2-2010).

 

Blutfingerhirse im Jugendstadium

Fingerhirsen besitzen ein Blatthäutchen. Die ganzen Pflanzen sind mehr oder weniger behaart.

 

Erkennungsmerkmal Borstenhirsen

Borstenhirsen sind an dem feinen Haarkranz anstelle des Blatthäutchens zu erkennen.

 

Erkennungsmerkmal Hühnerhirse im Jugendstadium

Hühnerhirse ist im Jugendstadium an dem fehlenden Blatthäutchen zu erkennen.

 

Grüne Borstenhirse

 

Quirlborstenhirse

 

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