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Organische Düngung

Aufgrund ihres spezifischen Vegetationszeitraumes kann die Maispflanze organische Dünger, die ihre Nährstoffe langsamer freisetzen, gut verwerten. Unter den organischen Düngern tierischer Herkunft wie Gülle, Stallmist und Jauche kommt der Gülle die größte Bedeutung zu.

 

Für eine gezielte, dem zeitlichen und mengenmäßigen Nährstoffbedarf der Maispflanze angepaßte Düngung ist die Kenntnis der Gehalte, Zusammensetzung und Wirkung der Güllenährstoffe Voraussetzung. Diese Nährstoffgehalte sind in Abhängigkeit von Art, Alter und Leistung der Tiere sowie der Zusammensetzung der Futterration großen Schwankungen unterworfen. Eine exakte Untersuchung der Gülle ist daher zur bedarfsgerechten Düngung unabdingbar.

 

Die Gülle sollte möglichst nahe zum Saatzeitpunkt des Mais ausgebracht und umgehend eingearbeitet werden, um gasförmigen Verlusten vorzubeugen. Auch eine Ausbringung nach der Saat oder in den wachsenden Bestand ist zur Vermeidung von Ammoniakverlusten sinnvoll, wenn sich eine sofortige Einarbeitung zwischen den Reihen anschließt.

 

Bei der organischen Düngung sind zusätzlich die gesetzlichen Rahmenbedingungen (Düngeverordnung, 27. Februar 2007) für die Ausbringung flüssiger Wirtschaftsdünger zu beachten.

 

Gesetzliche Sperrfristen für die Ausbringung flüssiger Wirtschaftsdünger:

 

Ackerland: 01. November bis 31. Januar

 

Grünland: 15. November bis 31. Januar

 

Darüber hinaus darf die Ausbringung nur bei aufnahmefähigem Boden erfolgen. Der Boden ist nach der Düngeverordnung in keinem Fall aufnahmefähig, wenn der wassergesättigt, überschwemmt, gefroren oder durchgängig höher als 5 Zentimeter mit Schnee bedeckt ist.

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