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Richtlinien

Der Ökologische Landbau zeichnet sich durch präzise, kontrollierbare und kontrollierte Richtlinien und Vorschriften aus, die die pflanzliche und tierische Erzeugung sowie die Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte regeln. Dazu gehört auch der Verzicht auf leichtlösliche Mineraldünger, chemisch-synthetischen Pflanzenschutz sowie gentechnisch veränderte Pflanzen und Tiere. Es stellt sich somit die Frage, ob neben den genannten ökologischen und anbautechnischen Hindernissen für den Maisanbau im Ökologischen Landbau weitere durch die Richtlinien des Ökologischen Landbaus entstehen.

 

Den übergeordneten Rechtsrahmen für den Ökologischen Landbau in Europa stellt die EU-Verordnung Nr. 834/2007, inklusive der dazugehörigen Nachfolgeverordnungen, dar, die für alle Betriebe des Ökologischen Landbaus in Europa unabhängig vom Anbauverband gültig sind. Die regelungen der so genannten Basisverordnung enthalten Ziele und Grundsätze der ökologischen Produktion sowie auf Dauer angelegte Einfuhrregelungen.

 

Kernpunkte der Regelungen für den Pflanzenbau sind:

  • Umstellungsvorschriften für Betriebe mit pflanzlicher Produktion
  • Erhaltung und Steigerung der Bodenfruchtbarkeit durch spezielle Bodenbearbeitung und
  • mehrjährige Fruchtfolgen;
  • ergänzende Düngemittel und Pflanzenschutzmittel nur sofern sie in speziellen Positivlisten aufgeführt sind;
  • grundsätzliche Verwendung von ökologisch vermehrtem Saat- und Pflanzgut

 

 

Darüber hinaus gibt es von den verschiedenen Anbauverbänden (Bioland, Demeter, Naturland etc.) z.T. über diese Verordnung hinausgehende eigene Richtlinien mit strengeren Auflagen.

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