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DMK-Förderpreis 2003

Das Deutsche Maiskomitee e.V. (DMK) hat im Rahmen seiner Jahrestagung in Eisenach zwei Nachwuchswissenschaftler mit dem DMK-Förderpreis 2003 ausgezeichnet. Dr. Joachim Moeser erhielt den Preis für seine Dissertation über den Maiswurzelbohrer Diabrotica virgifera virgifera LeConte. Dr. Rüdiger Graß wurde für seine Dissertation zur Direkt- und Spätsaat von Silomais im ökologischen Landbau ausgezeichnet. Der DMK-Förderpreis wird jährlich für hervorragende Arbeiten rund um den Mais an junge Wissenschaftler vergeben.

Dr. Joachim Moeser fertigte seine Doktorarbeit „Nutritional ecology of the invasive Maize pest Diabrotica virgifera virgifera LeConte in Europe“ am Institut für Pflanzenpathologie und Pflanzenschutz der Georg-August-Universität Göttingen an. Die Arbeit ist gerade in diesem Jahr, in dem sich der Maiswurzelbohrer in einigen Nachbarländern ausbreitete, sehr aktuell. Sie ermöglicht eine Abschätzung der Gefahr, die vom Auftreten dieses Schädlings für die heimische Landwirtschaft ausgeht. Moeser liefert durch seine neuen Methoden zur Bestimmung der Schadwirkung unterirdisch lebender Insekten wertvolle Hinweise für eine integrierte Bekämpfung des Schädlings.

Dr. Rüdiger Graß promovierte zum Thema „Direkt- und Spätsaat von Silomais – Ein neues Anbausystem zur Reduzierung von Umweltgefährdungen und Anbauproblemen bei Optimierung der Erträge“ an der Universität Kassel am Institut für Nutzpflanzenkunde. Dr. Graß entwickelte ein Zweikulturnutzungssystem als spezielle Form des Feldfutterbaus in ökologisch wirtschaftenden Betrieben. Er kombinierte Wintererbse in Reinsaat oder im Gemenge mit Winterroggen und nachfolgendem Mais als Zweitfrucht.

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