2013

von links nach rechts: Prof. Dr. Friedhelm Taube, Dr. Katrin Gerlach, Malte Isermeyer

 

 

Dr. Katrin Gerlach

 

Frau Dr. Katrin Gerlach wird für ihre Dissertation zum Thema "The aerobic deterioration of silages as estimated from chemical composition and dietary choice by goats" der DMK-Förderpreis für Nachwuchswissenschaftler 2013 verliehen.

Die vorgelegte Arbeit ist aus zweierlei Hinsicht als außerordentlich wertvoll anzusehen. Zunächst ist die mehrfaktorielle Versuchsanlage hervorzuheben. Damit gelingt es, grundlegende Daten in einer umfassenden Zahl hinsichtlich aller wichtiger chemischen, sensorischen und mikrobiologischen Parameter im Verlauf des aeroben Verderbs aufzuzeigen. Weiterhin wird unter Einbeziehung dieser Messgrößen das Verzehrsverhalten erfasst. Diese Datengrundlage ist einmalig und von allergrößtem wissenschaftlichem Wert.

 

 

Christian Riedelsheimer

 

Herrn Christian Riedelsheimer wird für seine Dissertation zum Thema "Genome-wide association mapping of molecular and physiological component traits in maize" der DMK-Förderpreis für Nachwuchswissenschaftler 2013 verliehen.

In der vorgelegten Arbeit konnte gezeigt werden, wie hochheritable Stoffwechselprofile im Feld erhoben werden können. In Kombination  mit dem Einsatz moderner Kartierungsmethoden kann damit ein neues Verfahren für die angewandte Maiszüchtung entwickelt werden. Die Arbeit ist weiterhin sehr logisch aus mehreren, in referierten internationalen Fachzeitschriften veröffentlichten Manuskripten aufgebaut und in klarem, flüssigem Englisch verfasst.

 

 

Malte Isermeyer

 

Herrn Malte Isermeyer wird für seine Bachelorarbeit zum Thema "Die Ermittlung der Wettbewerbsfähigkeit des Körnermaisanbaus auf einem exemplarischen Marktfruchtbetrieb in der Magdeburger Börde anhand einer Betriebszweiganalyse" der DMK-Förderpreis für Nachwuchswissenschaftler 2013 verliehen.

Die Arbeit ist in ihrem Gesamtaufbau logisch und gut strukturiert. Die verwendeten Daten sind solide ermittelt und in geeigneter Weise zum Ansatz gebracht. Darstellung, Herleitung und Begründung der Ergebnisse sind umfassend und widerspruchsfrei. Die formalen Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis sind beachtet. Die Arbeit liefert damit eine wertvolle Information für Beratung und Praxis.